Header - KIWi Connect: Südafrika als Kooperationspartner – Perspektiven und Potenziale



Hintergrund

Internationale Wissenschaftskooperationen sind in geopolitische Rahmenbedingungen eingebettet, die sich zunehmend komplexer gestalten. Aufgrund der daraus resultierenden Spannungen und Unsicherheiten spielt die Diversifizierung von Kooperationsräumen eine immer wichtigere Rolle in den Internationalisierungsstrategien deutscher Hochschulen. Bei der Suche nach potenziellen Kooperationspartnern rücken seit geraumer Zeit wissenschaftlich aufstrebende Regionen und Länder in den Blick, die bisher wenig Berücksichtigung fanden.  

Warum ein KIWi Connect zu Südafrika?

Über ein international vernetztes und zukunftsorientiertes Wissenschaftssystem verfügt Südafrika, das nach Zentralasien und Kolumbien in der KIWi-Connect-Reihe „Diversifizierung internationaler Wissenschaftskooperationen“ vorgestellt wird. Südafrika nimmt innerhalb Afrikas eine bedeutende Rolle ein, sowohl durch eigene Initiativen zur Förderung von soziökonomischer Integration und Innovation als auch durch die Beteiligung an multilateralen Plattformen und innerafrikanischen Allianzen und Netzwerken. Mit dem White Paper on Science, Technology and Innovation und dem aktuellen Decadal Plan verfolgt das Land zudem einen ambitionierten Weg zu mehr Exzellenz, gesellschaftlicher Relevanz und internationaler Ausstrahlung. Es bietet zahlreiche interdisziplinäre Anknüpfungspunkte für Wissenschaftskooperationen, insbesondere in den Bereichen Bioökonomie, nachhaltige Rohstofftechnologien, Klima- und Umweltforschung, im MINT-Bereich, Gesundheits- und Bildungsforschung sowie in den Sozialwissenschaften.

Das bilaterale Abkommen zur Wissenschaftlich-Technologischen Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Südafrika bildet seit 1996 die Grundlage für eine bis heute enge, strategische Innovationspartnerschaft. Über 260 Hochschulpartnerschaften verbinden deutsche und südafrikanische Hochschulen und fördern die Ausbildung hoch qualifizierter Nachwuchskräfte, die Durchführung gemeinsamer Forschungsprojekte und die Entwicklung innovativer Studienprogramme. Auch der Ausbau der Studienmobilität wird durch das Engagement beider Länder vorangetrieben: Das Interesse deutscher und südafrikanischer Studierender an den jeweils anderen Hochschulräumen ist groß, was in maßgeblicher Weise zum wissenschaftlichen Austausch beiträgt. 

Im Mittelpunkt der Connect Veranstaltung stehen die Potenziale, Chancen und Herausforderungen der deutsch-südafrikanischen Zusammenarbeit. Folgende Themenschwerpunkte werden dabei vorgestellt und diskutiert: 

  • Überblick über das südafrikanische Hochschulsystem, inklusive Internationalisierungsstrategien und zentraler Rahmenwerke.  
  • Vorstellung praxiserprobter Anknüpfungspunkte für Studien-, Forschungs- und Innovationspartnerschaften. 
  • Einblick in ausgewählte Best-(Equitable-)Practice-Beispiele und aktuelle Kooperationsprojekte. 
  • Praxisnahe Hinweise zur Erschließung neuer, nachhaltiger Kooperationsfelder mit Südafrika. 

Die Veranstaltung richtet sich an Akteurinnen und Akteure deutscher Hochschulen und Wissenschaftseinrichtungen und versteht sich als Plattform für Austausch, Vernetzung und Wissenstransfer. Ziel ist es, deutschen Hochschulen einen Überblick über den Hochschulstandort Südafrika zu geben, Chancen und Perspektiven deutsch-südafrikanischer Wissenschaftskooperationen aufzuzeigen und praxisnahe Tipps zur Anbahnung und Umsetzung von Kooperationsprojekten mit südafrikanischen Partnern zu bieten. 

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